"Das Döhrener Wollewehr - Natur rund um die Leineinsel"

Die St.-Petri-Kirche wurde im 14. Jh. am alten Ortsmittelpunkt aus Bruchsteinen erbaut und diente als Kirchspiel auch für die benachbarten Orte Wülfel und Laatzen, die zusammen mit dem Bauerndorf Döhren das Gebiet des sog. Kleinen Freien markierten. Im 19. Jh. hat sich neben der Kirche ausgehend von der nahegelegenen Leineinsel ein Industriestandort entwickelt, der für 100 Jahre das Ortsbild entscheidend geprägt hat. Die Döhrener Wollwäscherei und –kämmerei von 1872, kurz Döhrener Wolle, siedelte sich hier an, wo die Leine durch ein Mühlenwehr gestaut um eine vorhandene Flussinsel herumfließt. Das Waschen von Rohwolle bedingte einen enorm hohen Bedarf an Wasser, das nach den Waschvorgängen wieder als Abwasser in die Leine geleitet wurde. Die Döhrener Wolle wurde so zu einem der größten Umweltverschmutzer am Fluss und die Wasserqualität der Leine war somit auf Jahrzehnte beeinträchtigt. Erst nach dem Ende der Betriebstätigkeit und dem Bau des Wohngebiets auf dem Gelände der Wollwäscherei in den 1980er Jahren konnte sich die Natur rund um die Leineinsel erholen. Am Leinewehr fällt das Wasser der Leine rauschend herunter und fließt dann auf einem flachen Kiesbett, auf dem immer wieder Angler stehen und ihre Fliegenrute auswerfen. Der Fischreichtum hat dank eines Umflutgewässers, das zur EXPO 2000 um das Wehr herum gebaut worden ist, wieder deutlich zugenommen. Auf der nahegelegenen Holzbrücke sieht man, wie die Leineufer allmählich wieder ein natürlicheres Aussehen bekommen. Durch den Wiehbergpark, der ein Überbleibsel des ehemaligen Ritterguts Fiedler darstellt, geht es dann zum Uhrturm beim Pförtnerhaus am ehemaligen Eingang der Döhrerner Wolle.

  • Ablauf
  • Interessante Punkte
  • Kosten
  • Galerie
  • Start an der St.-Petri-Kirche in Döhren
  • Gang zur Leineinsel, Brückenhaus
  • Gang zum Mühlenwehr
  • Johann-Duve-Weg zur ehem. Fettfabrik
  • Kleingartensiedlung
  • Umflutgewässer Neuer Maschgraben
  • Schwarzer Weg
  • Holzbrücke Späte Holzwiesen
  • Leineufer bis Wiehbergpark
  • Uhrturm und Pförtnerhaus der Döhrener Wolle




  • St.-Petri-Kirche, Hann.-Döhren
  • Döhrener Jammer
  • Fiedeler Platz
  • Wiehbergpark

€ 10,- pro Person

€ 7,- ermäßigt (Studenten, Senioren ab 60, Kinder und Arbeitslose)

Dauer ca. 2 Stunden


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