„An Bächen, Sümpfen, Teichen - Die Ihme entlang in die Börde“

Vom Maschpark aus fahren wir zur Ihme an der Legionsbrücke nach Linden. Die Ihme ist hier ein breiter Flutkanal voller Leinewasser. Weiter geht es an der Ihme nach Süden, wo sie hinter dem Schnellen Graben zur kleinen gemütlich dahin fließenden Beeke wird. An Alt-Ricklingen vorbei sehen wir an der Beekestraße das große Fluttor, das bei Hochwasser geschlossen wird und so, anders als beim Jahrhundert-Hochwasser von 1946, die Wasserfluten aus Ricklingen heraushalten kann. Weiter geht es zum Großen Ricklinger Teich, der seine Existenz dem enormen Kiesabbau nach dem Zweiten Weltkrieg zu verdanken hat. Der Maschsee bekommt heute sein Wasser aus diesem Teich in der Leineaue bei Ricklingen. Zusammen mit den anderen umgebenden Teichen entfaltet sich hier die sog. Ricklinger Kiesteich-Riviera. Unter dem Südschnellweg hindurch kommen wir an die malerischen Seen bei Hemmingen und fahren weiter durch das Ricklinger Holz. Hier fließt die Ihme als kleines Flüsschen durch den Wald mit seinen alten Buchenbeständen. Am Ricklinger Friedhof vorbei geht es im Westen von Westerfeld parallel zur Ihme in die Börde bei Wettbergen. Nachdem wir durch das Wettberger Holz geradelt sind, machen wir Rast an der Kückenmühle, einem Ausflugsrestaurant mit Biergarten an der Ihme bei Ihme-Roloven. Hinter der Kückenmühle, die als Wassermühle früher direkt an der Ihme gelegen war, wird die grabenartige Ihme heute wieder teilweise renaturiert. Die Ihme teilte hier lange das Schicksal eines jeden kleinen Fließgewässers um Hannover herum, dass irgendwann im Laufe der letzten 200 Jahre zu einem gerade verlaufenden Graben umgebaut wurde. Über den Lloydbrunnen fahren wir von der Ihme weg zum Hemminger Sundern, einem Naturschutzgebiet in Hemmingen, das eine sumpfige Bruchwald-Landschaft bewahrt. Im Sundern, der den Grafen von Alten gehört hat, befindet sich das Mausoleum des Carl von Alten, einem Kriegsheld der Napoleonischen Befreiungskriege, das Mitte des 19. Jh. von den hannoverschen Architekten Laves und Hase zur Aufbewahrung seiner sterblichen Überreste errichtet worden ist. Das Gebäude, das schon seit langem nur noch als Ruine da stand, ist vor kurzem so gut es möglich war restauriert worden und ist nun wieder gut zu besichtigen. Nach einem schönen Trip über Hemmingen und Wilkenburg stehen wir am Ende der Tour am Beobachtungsturm des Vogelschutzgebiets am Steinfeldsee.

  • Ablauf
  • Interessante Punkte
  • Kosten
  • Galerie
  • Start am Maschpark mit einer kurzen Einführung
  • Fahrt zur Legionsbrücke über die Ihme nach Linden
  • Fahrt an der Ihme als Flutkanal entlang bis zum Schnellen Graben
  • Fahrt am Flüsschen Ihme (Beeke) an Alt-Ricklingen entlang bis zum Fluttor
  • Fahrt zum Großen Ricklinger Teich
  • Fahrt unter dem Südschnellweg hindurch bis zu den Hemminger Seen
  • Fahrt durch das Ricklinger Holz bis zum Ricklinger Friedhof
  • Fahrt an der Ihme entlang durch die Börde bei Wettbergen
  • Fahrt durch das Wettberger Holz bis zur Kückenmühle in Ihme-Roloven
  • Fahrt die Ihme entlang bis zum Lloydbrunnen und dann weiter bis in den Hemminger Sundern
  • Fahrt vom Hemminger Sundern bis nach Wilkenburg
  • Ende der Tour am Steinfeldsee bei Wilkenburg

Wegstrecke:   30,5 km (+ Weg in die Innenstadt)

  • Nds. Landesmuseum
  • Ricklinger Kiesteiche
  • Ricklinger und Wettberger Holz
  • Kückenmühle, Ihme-Roloven
  • Mausoleum Graf von Alten, Hemminger Sundern
  • St. Vitus Kirche, Wilkenburg
  • NSG Steinfeldsee bei Wilkenburg






€ 15,- pro Person / € 25,- für Paare

Dauer ca. 6 Stunden (mit Pause an der Kückenmühle)


Newsletter-Anmeldung

Melden Sie sich hier für unseren monatlichen Newsletter an !