„Aue, Dünen, alte Gärten – Die Leine bis Marienwerder“

Auf dieser Tour der alten Gärten geht es vom Maschpark zum Leineschloss am Friederikenplatz, wo früher die Flusswasserkunst gestanden hat. Von dort radeln wir am Leibnitzufer bis zum Clevertor und durch die ruhige Calenberger Neustadt immer an der Leine entlang bis in die Nordstadt. Auf dem Weg zu den Gärten in Herrenhausen gelangen wir an einen Altarm der Leine in der Steintormasch beim Georgengarten und es wird uns plötzlich klar, dass sich hier einst der Fluss befand. Hinter dem Georgengarten, einen typischen Englischen Garten von 1830 kommen wir an einen offenen Platz zwischen den Herrenhäuser Gärten. Links der Georgengarten, rechts der Große Barockgarten und hinter uns der Berggarten, versuchen wir die unterschiedliche Geschichte und Gestalt der drei Gärten zu rekapitulieren. Vom Großen Garten geht es zurück zur Leine an die alte Wasserkunst, die noch von Leibnitz geplant worden ist. Hier wurde die Leine aufgestaut, um mit der Energie ihres Wassers die Wasserspiele im Barockgarten anzutreiben. Auch die Große Fontäne wurde damals von hier aus gespeist und in Gang gebracht. Um die Leine schiffbar zu halten wurde damals der Ernst-August-Kanal gebaut. Heute überspannt die Wehranlage Herrenhausen die gesamte Leine bis zum Leine-Verbindungskanal und nach Limmer. Die Stauung der Leine produziert einen künstlichen Wasserspiegel im Fluss, der weit bis in die Stadt hinein wirksam ist. Um die Sperrung ökologisch verträglicher zu machen, wurde im Jahr 2000 eine Fischtreppe für laichwandernde Arten eingebaut. Wasserturbinen sorgen für eine Umsetzung der Wasserkraft in elektrischen Strom. An der Leine entlang geht es weiter flussabwärts bis zum Mittellandkanal. Dort sehen wir, wie hoch dieser über der Leineaue liegt. Auf dem Damm, der die Wassermassen des Kanals zurückhält fahren wir bis in die Aue bei Leinhausen und Stöcken. Die Renaturierung der Stöckener Aue bringt hier ursprüngliche Flusslandschaft wieder zum Vorschein. Von dort fahren wir zum Hinüberschen Garten, einem der ältesten Landschaftsgärten in Europa beim Kloster Marienwerder, und anschließend über Letter zurück bis in die Stadtmitte.

  • Ablauf
  • Interessante Punkte
  • Kosten
  • Galerie
  • Start am Maschpark mit einer kurzen Einführung
  • Fahrt über Leineschloss und Leibnitzufer zum Clevertor
  • Fahrt durch die Calenberger Neustadt bis vor die Herrenhäuser Gärten
  • Fahrt durch die Herrenhäuser Gärten bis zur Wasserkunst an der Leine
  • Fahrt vom Herrenhäuser Wehr an der Leine entlang bis zum Mittellandkanal
  • Fahrt durch die Leinhäuser Aue bis in die Stöckener Aue
  • Fahrt von der Stöckener Aue in die Aue bei Marienwerder
  • Ende im Hinüberschen Garten
  • Rückfahrt über Letter bis in die Stadtmitte

Wegstrecke:   16,9 km (+ Weg in die Innenstadt)

  • Nds. Landesmuseum
  • Leineschloss am Landtag
  • Leibnitzufer mit Flohmarkt
  • Georgengarten
  • Welfenschloss (Leibnitz Universität)
  • Großer Barockgarten
  • Wasserkunst
  • Hinüberscher Garten, Marienwerder





€ 15,- pro Person / € 25,- für Paare

Dauer ca. 4,5 Stunden (mit kurzer Pause bei den Herrenhäuser Gärten)


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