Hannover kann mit vielen schönen Gärten und Parkanlagen aufwarten. In kaum einer anderen norddeutschen Stadt sind über die Jahrhunderte neben den Königlichen Gärten von Herrenhausen immer wieder bedeutende Beispiele der Gartenbaukunst entstanden. In vielen dieser Anlagen können wir für Sie und Ihre Gruppe eine vergnügliche und interessante Führung anbieten.

Der Hermann-Löns-Park

In den 1930er Jahren wollte man eine schon lange bestehende Lücke zwischen der Eilenriede und dem Tiergarten endlich schließen. Der morastige, dauerfeuchte Untergrund des ehemaligen Roderbruchs hat lange Zeit die Nutzung des Geländes erschwert. Man hatte sich entschlossen im Zuge aufwendiger Entwässerungsmaßnahmen einen Landschaftspark zu gestalten, der die Feuchte des Bodens als Thema beinhaltet. Von den Planern wurden ausschließlich heimische Pflanzen ausgewählt, die Bezüge zur feuchten Landschaft haben, und zu einer idealisierten niedersächsischen Landschaft geformt. Benannt wurde der Park nach dem deutschen Heidedichter Hermann Löns und hat seitdem vielen Spaziergängern die Schönheiten heimischer Flora und Fauna präsentiert. Ein Rundgang durch den Hermann-Löns-Park der an der Bockwindmühle beginnt dauert ca. 2 Stunden. Alternativ ist ein Rundweg mit ähnlichen Inhalten in Kombination mit der Mardalwiese (ca. 30 min. länger) möglich. In Kombination mit einem Gang durch den Tiergarten dauert der Spaziergang ca. 3 Stunden.

Der Hinübersche Garten

Der ursprüngliche Charme eines alten Landschaftsgartens am Kloster Marienwerder verrät viel vom aufgeklärten Geist des Erbauers. Klosteramtmann Jobst Anton von Hinüber baute Ende des 18. Jh. einen der ersten Parks im Stil eines Englischen Gartens auf deutschem Boden. Der Hexenturm und andere gestalterische Elemente zeugen außerdem von seiner Zugehörigkeit zu den Freimaurern. Freiherr von Hinüber hat die natürlichen Landschaftselemente der nördlichen Leineaue aufgenommen und in seinen Garten integriert. Gut ist hier die Terrassierung der Aue und die Gliederung mit Flutrinnen und Resttümpeln zu sehen. Mit den aufliegenden Binnendünen und dem Quantelholz als Rest eines alten Auwalds direkt an der Leine ist hier ein Stück Urlandschaft erhalten geblieben. Die Route durch den Park ist ca. 2 Stunden lang. In Kombination mit dem Klosterforst Marienwerder und/oder dem Rossbruchgraben ist der  Rundgang ca. 1 Std. länger.

Die Herrenhäuser Gärten

Eine individuelle Führung durch den Georgengarten, der 1830 von Gartenbaumeister Schomburg aus mehreren Vorläufergärten als Landschaftsgarten im englischen Stil geschaffen wurde dauert je nach Inhalten und Route zwischen 1,5 und 2 Stunden. Es sind Kombinationen mit klassischen Führungen im Großen Barockgarten oder im Berggarten möglich. Die Dauer der Führungen beträgt jedes Mal ungefähr 1,5 Stunden. Neben einer klassischen Führung im Berggarten - dem Botanischen Schaugarten von Hannover - können Sie auch eine thematische Spezialführung, z.B. zu den Themen Bionik in der Pflanzenwelt, die Abwehrmechanismen von Bäumen und anderen Pflanzen oder die fossile Geschichte der Pflanzen für Ihre Gruppe auswählen. Hier beträgt die Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden.

  • Veranstaltungsorte
  • Gastronomie-Vorschläge
  • Kosten
  • Galerie
  • Hermann-Löns-Park, an der Bockwindmühle
  • Hinüberscher Garten, vor der Klosterkirche Marienwerder
  • Hinüberscher Garten, an der Finca & Bar Celona, Garbsener Landstraße
  • Herrenhäuser Gärten, Parkplatz an der Herrenhäuser Straße
  • Herrenhäuser Gärten, vor dem Welfenschloss (Leibniz-Universität Hannover), Nienburger Straße







  • Parkrestaurant Alte Mühle, Hermann-Löns-Park 3, 30559 Hannover
  • Finca & Bar Celona, Garbsener Landstr. 25, 30419 Hannover
  • Tiergartenschänke Café und Biergarten, Tiergartenstraße 119, 30559 Hannover
  • Restaurant Schlossküche Herrenhausen, Alte Herrenhäuser Str. 3, 30419 Hannover
  • Park Café, Herrenhäuser Str. 1a, 30419 Hannover






€ 120,- (inkl. USt.) für eine Gruppe bis 12 Personen.

€ 10,- pro Person (inkl. USt.) für Gruppen ab 12 Personen.

Gruppen über 25 Personen wird ein individuelles Angebot erstellt.

Für den Großen Garten und den Berggarten sind zusätzlich Eintrittsgebühren zu entrichten.


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